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Stadtwerke machen Steiner Wasserversorgung zukunftsfest

(vom 16.10.2019)

Die Sommer werden immer heißer, die Niederschlagsmengen immer geringer: der Klimawandel hinterlässt auch in Franken seine Spuren. „Die Niederschläge sind 2018 gegenüber dem Vorjahr um 30% zurückgegangen“, informiert René Lukas, Geschäftsführer der Stadtwerke Stein. Er befürchtet auch für das laufende Jahr ähnliche Messungen.

Noch ist Stein in der komfortablen Lage 60 % des Wasserverbrauchs mit Steiner Wasser aus drei eigenen Brunnen zu decken. Und das waren 2018 über 500 Mio Liter. Die restliche Menge wird über eine Fernwasserleitung aus der Lech-Donau-Mündung über 100 km nach Stein transportiert.

Oberstes Ziel der Stadtwerke Stein ist eine „ortsnahe, stabile Versorgung“ zu gewährleisten, umreißt René Lukas das Vorhaben. Die Lösung soll ein vierter Brunnen bringen, der südlich der B14 auf der Höhe von Gutzberg auf städtischem Grund gebohrt wird. Die Nähe zum Wasserwerk Brackerslohe beträgt nur einen Kilometer. So kann das Wasser aus dem Brunnen optimal ans Wasserwerk angeschlossen werden.

Die Bohrung ist bis in eine Tiefe von rund 180 Meter bereits erfolgt. „So stellen wir sicher, dass Steiner Wasser ohne Nitratbelastung und ohne Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefördert wird,“ erklärt René Lukas. Hinzu kommen ständige Qualitätskontrollen. Um eine Vermischung von Tiefenwasser mit Wasser aus höheren Schichten zu verhindern, wird der Brunnen bis 100 Meter Tiefe abgedichtet. Auch Landwirte werden damit entwarnt: das Wasser des neuen Brunnens steht in keiner Konkurrenz zu dem oberflächennahen Grundwasser. „Die nachhaltige Bewirtschaftung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt,“ erklärt René Lukas.

Nach erfolgreichen Pumpergebnissen wird der Brunnen an das Wasserwerk angeschlossen. Regulär soll der neue Brunnen im Jahr 2020 Wasser liefern. Zudem ist über dem Brunnen eine neue PV-Anlage geplant. Sie liefert die notwendige Energie für die Brunnenpumpe. Mit dem restlichen PV-Strom werden die Steiner Bürger versorgt, dezentral und nachhaltig. Finanziert werden soll die PV-Anlage von den Bürgerkraftwerken Stein, also mit direkter Bürgerbeteiligung.

Der Rückbau der beiden nicht mehr nutzbaren Brunnen Nr. I und Nr. II ist bereits abgeschlossen.

Zudem wird nach der erfolgreichen Erschließung des neuen Brunnens bei Gutzberg der bestehende Brunnen 4 saniert.

Mit diesen Millioneninvestitionen wird die „Steiner Wasserversorgung zukunftsfest gemacht“, führt René Lukas aus.

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