Energie clever nutzen – wir beraten Sie

Energiekosten senken – Umwelt schützen: Die Energiewende beginnt bei Ihnen zu Hause! Wer Energie effizient nutzt, spart Geld und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. 

Die Stadtwerke Stein stehen Ihnen dabei kompetent zur Seite – mit individueller Energieberatung, hilfreichen Infos und insbesondere mit einem Blick auf mögliche Förderungen und Steuererleichterungen.

Zu den Energiespartipps

Energieberatung - gut informiert entscheiden!

Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Anforderungen und zahlreiche technische Möglichkeiten machen es nicht immer leicht, die richtige Entscheidung für das eigene Zuhause zu treffen. 

Soll zunächst die bestehende Heizung optimiert oder vollständig erneuert werden? Lohnt sich eine Wärmepumpe? Welche Maßnahmen sollten zuerst umgesetzt werden? Und welche Förderungen kommen für das geplante Vorhaben in Frage? 

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre persönliche Ausgangssituation einzuordnen, mögliche Einsparpotenziale zu erkennen und geeignete nächste Schritte zu planen. 

Dabei wird nicht nur eine einzelne technische Lösung betrachtet. Je nach Anliegen können Gebäude, die Heizungsanlage, die Warmwasserbereitung, der Stromverbrauch und die Nutzung erneuerbarer Energien gemeinsam betrachtet werden. 

Was ist eine Energieberatung? 

Bei einer Energieberatung wird untersucht, wie Energie in einem Haushalt oder Gebäude genutzt wird und an welchen Stellen sich der Verbrauch möglicherweise verringern lässt. 

Dazu werden vorhandene Verbrauchsdaten, die technische Ausstattung und - bei einer gebäudebezogenen Beratung - der energetische Zustand des Gebäudes betrachtet.

Bewertungskriterien der Energieberatung

Abhängig vom Beratungsumfang können unter anderem folgende Bereiche einbezogen werden: 

  • bisheriger Strom-, Wärme- & Wasserverbrauch
  • Heizungsanlage und Wärmeverteilung 
  • Heizkörper, Thermostate und Heizungseinstellungen
  • Warmwasserbereitung
  • Fenster, Türen, Dach, Außenwände und Kellerdecke
  • Haushaltsgeräte und dauerhafte Stromverbraucher
  • Photovoltaik, Stromspeicher und Solarthermie
  • Wärmepumpe, Fernwärme und weitere Heizlösungen
  • Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge 
  • Möglichkeiten zur schrittweisen Gebäudemodernisierung
  • aktuelle Förderprogramme und mögliche steuerliche Förderungen

Ziel ist es, technische Möglichkeiten verständlich einzuordnen und Maßnahmen zu finden, die zum Gebäude, zum Energiebedarf und zu den persönlichen Zielen passen. Eine Energieberatung kann sowohl kleinere, kurzfristig umsetzbare Verbesserungen als auch umfangreichere Investitionen berücksichtigen. 

Wann ist eine Energieberatung sinnvoll?

  • Bei unerklärlichen Energiekosten

    Wenn Strom- oder Heizkosten deutlich steigen, kann eine Beratung helfen, mögliche Ursachen einzugrenzen. 

    Neben dem persönlichen Nutzungsverhalten können beispielsweise veraltete Geräte, ungünstige Heizungseinstellungen, Wärmeverluste oder eine ineffiziente Warmwasserbereitung eine Rolle spielen. 

  • Vor einer energetischen Sanierung

    Wer Fenster austauschen, das Dach dämmen oder die Fassade modernisieren möchte, sollte die einzelnen Maßnahmen möglichst aufeinander abstimmen. 

    Eine Energieberatung hilft dabei, sinnvolle Prioritäten zu setzen und zu beurteilen, ob Maßnahmen einzeln, schrittweise oder gemeinsam umgesetzt werden sollten. 

  • Bei der Planung einer PV-Anlage

    Bei einer Photovoltaikanlage sind nicht nur die Größe und Ausrichtung der Dachfläche wichtig. 

    Auch der eigene Stromverbrauch, mögliche zukünftige Verbraucher, ein Stromspeicher, eine Wärmepumpe oder ein Elektrofahrzeug können Einfluss auf die Planung haben. Eine frühzeitige Betrachtung hilft dabei, die einzelnen Komponenten sinnvoll aufeinander abzustimmen. 

  • Vor dem Austausch einer Heizung

    Eine neue Heizungsanlage ist eine langfristige Investition. 

    Deshalb sollte vorab geprüft werden, welcher Wärmebedarf besteht, welche technischen Voraussetzungen das Gebäude bietet und welche Heizlösung sinnvoll eingesetzt werden kann. 

Energieberatung oder Energieausweis - wo liegt der Unterschied?

Ein Energieausweis beschreibt die energetische Qualität eines Gebäudes anhand festgelegter Kennwerte und ordnet das Gebäude einer Effizienzklasse zu. Er dient insbesondere dazu, die energetische Beschaffenheit von Gebäuden besser vergleichen zu können. 

Eine Energieberatung geht in der Regel weiter. Sie betrachtet die individuelle Situation und beschäftigt sich mit der Frage, welche Maßnahmen für das betroffene Gebäude oder den jeweiligen Haushalt geeignet sein können. 

Unsere Leistungen – so unterstützen wir Sie

Wir machen Ihr Zuhause fit für die Zukunft: 

Unser Expertenteam unterstützt Sie umfassend – egal ob bei Neubau, Sanierung oder Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir beraten Sie verständlich, unabhängig – und auf Wunsch auch direkt vor Ort.

 

Unsere Themen im Überblick:

  • Individuelle Energieberatung

  • Ausstellung von Energieausweisen

  • Heizungssanierung gemäß Erneuerbare-Wärme-Gesetz

  • Energie- und Wassersparmaßnahmen

  • Solarthermie und Photovoltaik

  • Wärmecontracting für komfortable Wärmeversorgung

  • CO₂-Reduktion

Hinweis:
 “CO₂-Reduktion” bezeichnet hier die Beratung zu Maßnahmen, die gegenüber dem jeweiligen Ausgangszustand zu einem geringeren Eigenverbrauch und damit verbundenen CO₂-Emissionen führen können. Die tatsächliche Wirkung hängt vom Gebäude, Energieträger, Umsetzung und Nutzung ab. 
 

 

Alles aus einer Hand!

Eine moderne Energieversorgung besteht häufig aus mehreren Bausteinen. 

Eine Photovoltaikanlage kann beispielsweise Strom für den Haushalt, eine Wärmepupe oder das eigene Elektrofahrzeug liefern. Ein Stromspeicher kann dabei helfen, einen größeren Teil des erzeugten Stroms selbst zu nutzen.

Wir betrachten daher nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern das Zusammenspiel Ihrer geplanten Lösungen. So entsteht ein Gesamtkonzept, das zu Ihrem Gebäude und Ihrem Bedarf passt.

Zu Photovoltaik Zur Wärmepumpe zur E-Mobilität 

Förderungen und Steuererleichterungen nutzen

Leichter zum Ziel mit Fördermitteln: Viele Maßnahmen zur Energieeinsparung oder Modernisierung werden vom Staat bezuschusst. Wir helfen Ihnen, passende Förderprogramme zu finden und optimal zu nutzen. So lohnt sich Ihre Investition gleich doppelt – für die Umwelt und Ihre Finanzen.

 

Photovoltaik Förderung E-Mobilität Förderung 

Energiespartipps - Energie bewusst nutzen

Kosten senken & Ressourcen schonen

Ob Strom, Wärme oder Wasser: Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, den Verbrauch zu senken. Das spart Kosten, schont Ressourcen und trägt zu einem bewussteren Umgang mit Energie bei - ganz ohne großen Komfortverlust. 

Viele elektrische Geräte laufen täglich - oft länger oder energieintensiver als nötig. Mit einfachen Gewohnheiten lässt sich der Stromverbrauch im Haushalt spürbar reduzieren.

Im Haushalt Beleuchtung & Stand-by Heizkosten senken Wasser sparen Kühle Räume im Sommer 

Strom sparen im Haushalt

Kühlen & Gefrieren

Kühl- und Gefriergeräte laufen rund um die Uhr. Deshalb lohnt sich hier ein genauer Blick besonders.

  • Stellen Sie den Kühlschrank nicht kälter als nötig ein. In der Regel reichen etwa 7°C aus. 
  • Für Gefriergeräte sind etwa -18°C ausreichend
  • Schließen Sie die Türen des Kühl- und Gefrierschrankes sorgfältig
  • Lassen Sie warme Speisen erst abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen
  • Tauen Sie Ihre Gefrierfächer regelmäßig ab, wenn sich eine Eisschicht bildet
  • Stellen Sie Ihre Kühlgeräte möglichst nicht direkt neben Herd, Heizung oder in die Sonne 

Kochen & Backen

Auch beim Kochen lässt sich Energie sparen, ohne dass sich im Alltag viel verändert. 

  • Kochen Sie möglichst mit Deckel 
  • Nutzen Sie die passende Herdplatte zur Topfgröße
  • Verwenden Sie bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf
  • Nutzen Sie die Restwärme: Herd oder Backofen können oft einige Minuten vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden
  • Vorheizen ist nicht immer notwendig. Viele Gerichte gelingen auch ohne Vorheizen 
  • Öffnen Sie die Backofentür nur, wenn es wirklich nötig ist 

Spülen, Waschen & Trocknen

Moderne Geräte arbeiten besonders effizient, wenn sie richtig genutzt werden. 

  • Lassen Sie Waschmaschine und Geschirrspüler möglichst nur voll beladen laufen
  • Nutzen Sie Eco- oder Energiesparprogramme, auch wenn diese länger dauern
  • Verzichten Sie auf Vorspülen unter fließendem warmen Wasser 
  • Waschen Sie normal verschmutzte Wäsche möglichst bei niedrigen Temperaturen
  • Trocknen Sie Wäsche, wenn möglich, auf der Leine 
  • Reinigen Sie Flusensieb und Wärmetauscher beim Trocknen regelmäßig 

Stromspartipps - Beleuchtung & Stand-by

Kleine Dauerverbräuche summieren sich über das Jahr. 

  • Ersetzen Sie alte Leuchtmittel durch LED 
  • Schalten Sie Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen
  • Vermeiden Sie Stand-by-Betrieb bei Fernseher, Computer, Spielekonsole oder Kaffeemaschine 
  • Ziehen Sie Ladegeräte aus der Steckdose, wenn sie nicht genutzt werden

Achten Sie beim Gerätekauf vorweg auf die Effizienz:

Wer ein neues Gerät anschafft, sollte nicht nur auf den Kaufpreis achten. Auch der Strom- und Wasserverbrauch über die gesamte Nutzungsdauer ist entscheidend!

  • EU-Energielabel (Effizienzklasse von A-G) 
  • Verbrauchswerte, zum Bsp.: Stromverbrauch, Wasserverbrauch oder Geräuschentwicklung 

Heizkosten senken

Heizen gehört zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt. Deshalb wirken sich schon kleinere Anpassungen direkt auf den Verbrauch aus.

 

Raumtemperatur bewusst wählen - nicht jeder Raum muss gleich warm sein

  • In Wohnräumen reichen häufig ca. 20°C
  • Im Schlafzimmer genügen meist 16-18°C
  • Im Bad darf es zeitweise wärmer sein
  • Flure und wenig genutzte Räume können niedriger temperiert werden
  • Türen zu kühleren Räumen sollten geschlossen bleiben
  • Lassen Sie Räume im Winter nicht komplett auskühlen, um Feuchtigkeit und Schimmelbildung vorzubeugen

Schon ein Grad weniger Raumtemperatur kann den Heizenergieverbrauch deutlich senken!

 

Richtig lüften

Dauerhaft gekippte Fenster sorgen für Wärmeverluste, ohne die Luft effektiv auszutauschen.

  • Lüften Sie mehrmals täglich kurz & kräftig
  • Öffnen Sie die Fenster vollständig, idealerweise mit Durchzug
  • Drehen Sie während des Lüftens die Heizkörper herunter
  • Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster in der Heizperiode
  • Nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen sollte Feuchtigkeit direkt herausgelüftet werden

Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. Als Orientierung gelten etwa 40-60% relative Luftfeuchtigkeit. 

 

Wärmeverluste vermeiden

Damit Heizwärme dort bleibt, wo sie gebraucht wird, sollten Heizkörper und Fenster-Bereiche frei bleiben.

  • Stellen Sie keine Möbel direkt vor den Heizkörper
  • Verdecken Sie Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Verkleidungen
  • Schließen Sie abends Rollläden oder Vorhänge
  • Dichten Sie undichte Fenster und Türen ab
  • Nutzen Sie Heizkörper-Reflexionsfolien an schlecht gedämmten Außenwänden, wenn Heizkörper direkt an der Außenwand sitzen

 

Heizungsanlage prüfen lassen

Eine gut eingestellte Heizungsanlage arbeitet effizienter.

  • Lassen Sie die Heizung regelmäßig durch einen Fachbetrieb warten
  • Entlüften Sie Heizkörper, wenn diese gluckern oder nicht mehr richtig warm werden
  • Prüfen Sie zu Beginn der Heizperiode den Wasserdruck und Heizkurve
  • Bei Eigentum kann ein hydraulischer Abgleich sinnvoll sein
  • Alte Heizungspumpen können große Stromverbraucher sein! Der Austausch gegen eine effiziente Pumpe kann sich lohnen

Spartipps - wie spare ich Wasser?

Warmwasser spart doppelt - Es reduziert sowohl den Wasserverbrauch als auch den Energieaufwand für die Erwärmung!

Bei zentralen Warmwasseranlagen sollte die Temperatur nicht einfach abgesenkt werden. Änderungen an zentralen Anlagen sollten deshalb immer fachgerecht geprüft werden. 

Bei dezentralen Geräten wie elektronischen Durchlauferhitzern lässt sich Energie sparen indem die Temperatur passend zum tatsächlichen Bedarf eingestellt wird.

In Deutschland nutzt jede Person im Haushalt durchschnittlich rund 126 Liter Trinkwasser pro Tag. Ein bewusster Umgang mit Wasser hilft, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken.

Wasser sparen

Duschen, Baden & Armaturen

  • Duschen Sie lieber kurz, statt zu baden
  • Stellen Sie das Wasser beim Einseifen oder Zähneputzen ab
  • Nutzen Sie wassersparende Duschköpfe und Stahlregler
  • Reparieren Sie tropfende Wasserhähne und laufende Toilettenspülungen zeitnah
  • Bei elektronischen Durchlauferhitzern sollte die Wunschtemperatur direkt am Gerät eingestellt werden, damit weniger kaltes Wasser beigemischt werden muss

Garten & Bewässerung

  • Nutzen Sie Regenwasser zur Bewässerung, zum Bsp. aus Regentonnen oder Zisternen 
  • Gießen Sie möglichst morgens oder abends
  • Gießen Sie gezielt an der Pflanze statt großflächig
  • Mulch, lockere Erde und standortgerechte Pflanzen helfen, Wasser im Boden zu halten
  • Rasen muss im Sommer nicht sattgrün sein. Häufig erholt er sich von selbst nach Trockenphasen wieder

Sonstiges & Allgemeines

  • Waschen Sie Autos in dafür vorgesehenen Waschanlagen, da dort Wasser aufbereitet und fachgerecht entsorgt wird 
  • Statt Obst und Gemüse unter laufendem Wasser abzuspülen, besser eine Schüssel verwenden. Das übrige Wasser kann anschließend noch für Pflanzen genutzt werden
  • Beim Bodenwischen oder Reinigen reicht oft ein Eimer Wasser statt ein dauerhaft laufender Wasserhahn

Kühle Räume im Sommer - ohne unnötigen Stromverbrauch

Auch im Sommer lässt sich Energie sparen. Wer Räume richtig schützt und lüftet, braucht seltener Ventilatoren oder Klimageräte!

Unsere Tipps:

  • Schließen Sie Fenster und Sonnenschutz tagsüber, sobald die Sonne auf die Fenster trifft
  • Lüften Sie abends, nachts oder früh morgens, wenn es draußen kühler ist als drinnen
  • Nutzen Sie möglichst außenliegenden Sonnenschutz, zum Bsp. Rollläden, Markisen oder Jalousien
  • Vermeiden Sie zusätzliche Wärmequellen in der Wohnung, zum Bsp. durch lange Backofennutzung 
  • Schalten Sie nicht benötigte Geräte vollständig aus 
  • Ventilatoren verbrauchen deutlich weniger Strom als mobile Klimageräte, kühlen aber nicht die Raumluft, sondern nur für Luftbewegung

Dachgeschosswohnung im Sommer ?

Besonders bei Dachgeschosswohnungen kann zusätzlicher Sonnenschutz sinnvoll sein. 

Spezielle Sonnen- oder Hitzeschutzfolien für Fenster können die direkte Sonneneinstrahlung reduzieren und so dazu beitragen, dass sich Räume weniger stark aufheizen. Bei Mietwohnungen oder speziellen Verglasungen sollte die Nutzung vorher mit dem Vermieter oder einem Fachbetrieb abgestimmt werden. 

Umsetzbare Tipps für Jedermann

Raumtemperatur um 1°C senken

Stoßlüften statt Fenster kippen

Heizkörper freihalten

LED-Leuchtmittel nutzen

Kühlschrank auf 7°C einstellen

Gefriergerät auf -18°C einstellen

Verbrauchswerte - Effizienz prüfen

Sparduschkopf verwenden

FAQ - Energieberatung & Energiespartipps

Sie haben weitere Fragen?

In unserem FAQ-Bereich finden Sie weitere hilfreiche Informationen. 

Zu unserem FAQ 

Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, wie Sie Energie und Kosten sparen können.

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